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Musik, von Hand gemacht, von Herzen gesungen

Warum viele Sänger das Lied nicht verderben

Was die Küche in einem guten Haus, das ist die Schul-Aula beim YiMC. Da gibt es Essen und gute Gespräche, da wird gespielt, gelacht und gesungen. Kurzum: Das spontane Leben findet man in der Aula. Heute Abend heißt das: Singen ohne Dirigent, dafür mit unzähligen Sängern. Wie das wohl klingt?

Erstaunlich gut. Links spielen Cello, Geigen und Gitarren. Daneben singen eingeschworene Männerstimmen, die Frauenstimmen weiter rechts halten dagegen. Weitere Sänger stimmen ein, Oberstimmen und Bass kommen dazu. “Amazing Grace”, “Wir sind voll Hoffnung”, “This little light of mine” – nach und nach singen wir, was viele auswendig kennen. Immer mehr schließen sich an. Zum Schluss nehmen wir uns für “Vater unser” an den Händen.

Und die Fehler? Sind natürlich mit dabei. Unsicherheiten, falsche Einsätze, unsaubere Harmonien – alles, was Amateur-Musiker im Repertoire haben. Aber das stört nicht, es klingt wunderbar: Musik, von Hand gemacht, gesungen von Herzen. Texte, die man glaubt, Harmonien, die man spürt. Das ist die richtige Mischung: Es ist heiß und stickig und ich bekomme Gänsehaut.

Geschrieben von Klaus Müller am Montag, 21 April 2014.
Geposted in YiMC 2014 , Veranstaltungsort , Musik