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Volunteers

5. April 2015 - Teil 1

Sie fragen nach meinem YIM-Armbändchen, überreichen mir das Mittagessen, helfen mir beim Gerade-Singen im Gottesdienst, sorgen für frisches Toilettenpapier und begehbare Toiletten, entsorgen meine abgeknabberten Birnenreste, haben mir die allerbesten Tipps bei meiner Anreise gegeben und tun noch vieles mehr um diesen Kongress am Laufen zu halten……

Die VOLUNTEERS ! Doch wer sind sie, außer, dass sie schneller an das Essen rankommen? Was leisten sie? Ich habe für euch die Runde gedreht und sie einfach mal nach ihren größten Freuden und größten Herausforderungen in ihren Volunteer-Bereichen gefragt!
Anna arbeitet bei der Essensausgabe. Sie erzählt, dass es ihr viel Spaß macht, mit den Leuten in Kontakt zu treten, während sie das Essen ausgibt. Immer wieder trifft sie dabei alte und neue Gesichter. Herausfordernd findet sie manchmal, dass die Tische ziemlich schmuddelig aussehen wenn die Leute fertig mit essen sind. Als nächstes treffe ich zwei Volunteers aus dem Bereich „Sicherheit“, Larry und Jonathan. Ihnen macht es großen Spaß, an der Tür neue Leute kennenzulernen, während sie die Armbändchen kontrollieren. Trotzdem, sagen sie, gibt es Leute, die ihre Armbänder einfach nicht zeigen möchten, obwohl sie als Volunteers die Aufgabe haben, die Armbänder zu kontrollieren. Ein bisschen herausfordernd sind natürlich auch die Nachtzeiten, zu denen sie an der Tür wachen müssen. Dennoch sind sie ein zusammengeschweißtes Team und das bereitet zu jeder Tag- und Nachtzeit Freude! Franziska und Carina erzählen Ähnliches. Sie arbeiten für die Mülltrennungsstelle, wo die Leute ihre Essensreste nach dem Essen entsorgen. Sie sagen, dass vielen die Prozedur des Mülltrennens einfach zu aufwendig ist und deswegen oft der falsche Müll im falschen Müllbeutel landet. Das kostet manchmal Nerven, sagen sie, doch mit dem Team zusammen geht es und macht Spaß. Ich treffe ein Mädchen, das ich sonst nur mit dem Worhsip-Team auf der Bühne singen gesehen habe. Ist auch sie ein Volunteer? Ja. Gibt es da Herausforderungen? Ja, sagt sie. Man muss sehr früh aufstehen um bei den Proben dabei zu sein und man braucht viel Disziplin. Aber nichts ist schöner, als mit einem Worship-Team und einer vollen Kongresshalle zur Ehre Gottes Lieder zu singen, fügt sie hinzu. Auch einen jungen Mann aus dem „Außenbereich“ erwische ich für ein kleines Interview! Fünf Stunden am Tag soll jeder Außenbereichs- Volunteer zu beliebiger Zeit eine Runde über den Kongress-Campus drehen auf der Suche nach herumliegenden Müll und falsch geparkten Fahrzeugen. Auch ihm gefällt die Teamarbeit sehr. Er scheint etwas traurig darüber, dass ihn viele Fahrzeugfahrer nicht ernst nehmen und weiterhin an Orten parken, die nicht für Kongressteilnehmer bestimmt sind… Ein weiteres Mädchen wischt gerade die Toilette; sie hat sich bereiterklärt, diesmal im Bereich „Sauberkeit“ dabei zu sein. Für sie habe ich im Übrigen am Allermeisten Respekt! Alle sind jedenfalls einer Meinung: Es lohnt sich auf jeden Fall, ein Volunteer zu sein, weil man auf natürliche Weise neue Leute kennenlernt und ein nettes Team hat. Auch gut ist, dass man für einen Bereich ein Verantwortungsbewusstsein entwickelt und damit das Gefühl hat, den Kongress stückweit mitgetragen zu haben. Und sowas macht einfach Freude!

Geschrieben von Katharina Buchner am Sonntag, 05 April 2015.
Geposted in Volunteers , Verpflegung , Parken , YiMC 2015