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Tschüss, bis zum nächsten Mal

... und wenn es dunkel wird, nicht auf das Licht vergessen

Der YiMC 2017 ist vorbei. Das Schlafen auf dünnen Isomatten ist zu Ende. Das Anstellen fürs Essen auch. Die Räume sehen wieder wie Klassenzimmer aus und die 1.800 Menschen sind zu Hause angekommen. Der YiMC 2017 ist vorbei.

Es ist Montagabend. Ich schließe meine Haustür auf und zerre meinen Koffer in die Wohnung. Draußen ist es schon dunkel. Ich stecke den Stecker meiner Schreibtischlampe in die Steckdose und knipse das Licht an. Da fällt es mir wieder ein. Genau darum ging es doch in der letzten Ansprache: Ohne Licht sitzen wir im Dunkeln. Ohne Licht sehen wir nicht. Weder die Dönersauce auf dem T-Shirt, noch den Koffer in meinem Zimmer. Um Licht zu haben, muss ich den Stecker in die Steckdose stecken. Das gilt auch für das geistliche Leben. Im geistlichen Leben ist die Steckdose aber nicht der YiMC oder sonstige Veranstaltungen. Die Steckdose ist Jesus. Wenn wir uns mit ihm verbinden, dann sitzen wir nicht mehr im Dunkeln. Dann werden wir auch die herunter rinnende Dönersauce entdecken, bevor wir uns bekleckern.

Der YiMC 2017 mag vorbei sein, aber Steckdosen gibt es genug. Jedes Mal wenn es dunkel wird, haben wir die Möglichkeit, das Licht anzuschalten. Die Steckdose zu benutzen und zu Jesus zu kommen. Schließlich geht es nicht um eine Religion, sondern um eine Person. Nicht um irgendeine Person. Es geht um Jesus.

Er ist die Person, die unser Leben verändern kann. Die Person, die Licht schenkt, wenn es auf unserem Lebensweg dunkel wird und wir den Weg nicht mehr klar sehen. Er schenkt uns Licht auf unserer Reise, damit wir sicher zum Ziel finden. Und eines wissen wir: Gott wartet auf uns und so er will, sehen wir uns bald wieder. Auf der Raststation YiMC 2018.
Übrigens: Um den Vergleich mit der Dönersauce zu verstehen, einfach Markus‘ letzte Ansprach anhören.

Geschrieben von Sharon Strimbu am Dienstag, 18 April 2017.
Geposted in Abbau , YiMC 2017