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Der Unterschied zwischen Wert und Preis

Warum der Kongress ist, wie er ist

Als die Idee zum Youth in Mission Congress geboren wurde, sollte so vielen Jugendlichen wie nur möglich - unabhängig von ihren finanziellen Verhältnissen - eine Teilnahme ermöglicht werden.

Gleichzeitig sollen Angebot und Anspruch nicht leiden. Es wird zum Beispiel ein großer Wert auf eine Vielfalt von Workshops gelegt. An knapp fünf Tagen dürfen Jugendliche vom Wissen unterschiedlichster Referenten und Experten profitieren. Die Kongressteilnehmer erhalten gleichzeitig Kost und Logis, und zahlen hierfür einen Preis, der nicht ansatzweise an die üblichen Teilnahmegebühren eines vergleichbaren Kongresses herankommt.

Dies liegt zum einen daran, dass sich eine große Anzahl von Menschen jedes Jahr bereit erklärt, in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig zu sein. Um eine Messehalle, die Anreise und Unterkunft etlicher Sprecher, sämtliche Materialien und alles andere bezahlen und den Teilnehmern immer noch einen sehr schüler-und studentenfreundlichen Preis zu ermöglichen, leidet hier und da der Komfort. Es gibt kein ausgiebiges Frühstücksbuffet und die Unterkunft ist suboptimal. Dieser Kongress war nie als Sommer-Freizeit gedacht, und auch nicht als Gourmet-Reise, sondern als Ergebnis einer Jugendbewegung. Es gibt hier keinen Lauch, keine Zwiebeln und keine Wachteln – aber die Organisatoren tun ihr Bestes, für das Wohl der Teilnehmer, die ihnen sehr am Herzen liegen, zu sorgen. Deshalb ist es dank Gottes Segen Jahr für Jahr möglich, Manna anzubieten.

Geschrieben von Janet Reznicek am Sonntag, 27 März 2016.
Geposted in Verpflegung , Übernachtung , YiMC 2016