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Ist der Kongress Vergangenheit?

Was bleibt, gehört der Zukunft

Der Youth in Mission Congress ist vorbei, die Koffer sind in den meisten Fällen wieder ausgepackt. Jeder freut sich über das eigene Bett und der Alltag übernimmt wieder die Regie. Wie nach jeder Veranstaltung dieser Art stellt sich die Frage: Was bleibt? Denn was bleibt, wird nie Vergangenheit.

Sind es Fotos, gute Vorsätze, neue Facebook-Freunde? Mehrere Tage lang lebten 2.000 Jugendliche auf engstem Raum miteinander, hörten täglich Ansprachen, waren von Gleichgesinnten umringt. Wenn all das der Vergangenheit angehört, beginnt der wirklich spannende Teil: Welchen Einfluss wird diese Vergangenheit auf die Zukunft der Teilnehmer haben?

Mir ist besonders eines bewusst geworden: Viel zu oft ist der Dienst der Freiwilligen ein Dienst, der nicht ausreichend anerkannt wird. Damit meine ich nicht die Volunteers und Mitarbeiter des YiM. Es wird immer und immer wieder deutlich, dass der Kongress ohne sie nicht stattfinden könnte. Ich meine die Freiwilligen in unseren Gemeinden. Die Gemeindeleiter und Sabbatschulhelfer und Diakone, um nur wenige Beispiele zu nennen. Ich meine aber insbesondere die vielen Hausfrauen, deren Einsatz immer und immer wieder wie selbstverständlich erbeten wird, auch weil sich das Gerücht verankert hat, Hausfrauen seien nicht berufstätig und hätten deshalb viel Zeit. An dieser Stelle also, neben einem Dank an all die Freiwilligen des Kongresses, ein besonderer Dank an all die Frauen, die sich Jahr für Jahr in der Gemeinde engagieren, und deren Arbeit selten ausdrückliche Anerkennung findet. Wir verdanken Euch viel.

Geschrieben von Janet Reznicek am Dienstag, 29 März 2016.
Geposted in Volunteers , YiMC 2016