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Eine Lebensgeschichte in einer Melodie

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Neville Peter wird auf die Bühne geführt. Alle Scheinwerfer und Kameras sind auf ihn gerichtet. Die Moderatoren stellen ihm ein paar Fragen, dann setzt er sich ans Klavier. Mit seinen Händen tastet er nach dem Mikrofon, um die Höhe anzupassen.

Dann berührt er mit seinen Fingern die Klaviertasten. Er entlockt ihnen eine einzigartige Melodie. Eine Melodie, die von Trauer und Leid erzählt. Eine Melodie, die aber auch von der Freude erzählt, die man nur in Gott finden kann. Es ist die Melodie seiner Lebensgeschichte.
Als geborenes Adventistenkind wandte er sein Herz der Musik zu. Leider verlor er als Jugendlicher immer mehr die Verbindung zu Gott und auch seine Musik änderte sich dementsprechend. Aber Gott berührte sein Herz immer wieder und immer wieder entschied er sich gegen ihn. Bis er eines Tages sein geteiltes Herz ganz Gott übergab. Seitdem stellt er sein Talent Gott zur Verfügung und auch seine Musik.
Die Melodie seiner Lebensgeschichte handelt von Leid, von falschen Entscheidungen. Sie handelt aber auch von einem Gott, der seine Kinder nicht im Stich lässt. Sie handelt von dem Gott, der uns mit ausgebreiteten Armen entgegenrennt, sobald er unsere Umrisse am Horizont erkennt. Seine Musik handelt von dieser Liebe, die unserem Leben erst Sinn gibt.
Das Konzert ist bald zu Ende, die Musik noch nicht. Denn die Melodie von Gottes verwandelnder Liebe wird fortgesetzt, bis wir sie einmal gemeinsam singen werden.

Geschrieben von Sharon Strimbu am Samstag, 15 April 2017.
Geposted in Musik , Konzert , YiMC 2017